In einem Obstwald reich und gut gebettet auf weitem, breitem segensschwerem Feld. Wenn ihr’s im Blütenkranz gesehen hättet, ein Paradies ist dieses Dörgleins bunte Welt. Man kanns nicht lassen, nimmer von gehen. O, du mein Löhner Land, o, du mein Heimatland, wie bist du schön, wie bist du schön!
Am silberband des Rheinstroms hingeschmiedet am grünen Damm, der zieht durchs rhein`sche Land, ein Dörflein, das ums alte Kirchlein lieget, wie kaum ein feineres ich in deutschen Landen fand. O, du mein Götterswick, o, du mein Görsicker, wie bist du schön, wie bist du schön!
Da liegst du ferne, träumst am Weidenrande indess der grüne Rhein dich weit umzirkt, o, Mehrum du, meine traute liebe Heimat, wie deine Schönheit schmeichelt, lockt und lockt und wirbt. ein Glück und Frieden soll allzeit bestehn. O, du Mehrum fein, o, du mein Heimatland, wie bist du schön, wie bist du schön!